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08.-13. Juni 2015,
Köln
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06.06.2013

Shaping the things to come: Zukunftsstrategien

„Shaping the things to come: Zukunftsstrategien“ – unter diesem Motto stand das Auftaktpodium des 25. Medienforum NRW im Kölner Gerling Quartier. Es befasst sich mit der Frage, wie soziale Medien die Mediennutzung und die Inhalte der Medien verändern und welche Konsequenzen sich daraus für Medienunternehmen und ihre Geschäftsmodelle, aber auch für Öffentlichkeit und Demokratie ergeben.

Für Marc Schröder von RTL Interactive ist entscheidend, dass die Medien sich noch stärker an den Interessen der Nutzer orientieren. RTL wolle überall dort sein, wo die Mediennutzer sind. Zuschauerbindung, so Schröder sei heute manchmal wichtiger, als schnell Geld zu verdienen.

Auch künftig werde es professionellen Journalismus geben müssen, um eine interessenunabhängige Berichterstattung zu garantieren, so ARD-Vorsitzender Lutz Marmor. „Die Macht der Bilder kann manipulativ genutzt werden“ warnte der NDR-Intendant. Dem stimmte Christian Nienhaus, Geschäftsführer der Funke-Mediengruppe zu: „Auftrag der Journalisten ist es, zu hinterfragen und zu analysieren.“ Für diese journalistische Leistung und Qualität sei der Nutzer auch bereit zu bezahlen, auch wenn das noch ein „mühsamer Prozess“ sei. Auf die zunehmende Bedeutung des Nutzens von Medieninhalten für den einzelnen verwies auch Odile Limpach vom Gamesproduzenten blue byte. Hier lägen die Chancen des Internets, Inhalte noch maßgeschneiderter, noch personenbezogener anzubieten.

Das Internet verändere die Mediennutzung kontinuierlich, so dass es schwierig sei, neue Medienangebote langfristig strategisch zu planen. Das Fernsehen werde noch lange das Leitmedium bleiben, so General Manager Martin Blank von Servus TV. Entscheidend sei es, Verwertungsketten und Produktfamilien zu entwickeln, die den Mediennutzer einbeziehen und dessen Interessen maximal berücksichtigen.


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© Heike Herbertz / Medienforum NRW